8 Prinzipien

Sie bilden das Grundgerüst unseres päd. Konzeptes mit dem Ziel das Selbstbewusstsein zu stärken.

An diesen Leitsätzen orientieren wir uns.

Wir sind täglich bemüht, diese umzusetzen - zu prüfen und weiterzuentwickeln.

Achtsamer Umgang

  • Ist fest in unserer Schulordnung – ein Satz, kurz – prägnant – immer parat – fasst das Wesentliche zusammen, hat überall Gültigkeit, wo es um das gute Miteinander geht.

  • Alle Menschen an unserer Schule Lehrer-Schüler-Eltern, sind bemüht, diesen Grundsatz täglich zu leben, zu üben oder wenn nötig einzufordern

  • Umgang Lehrer – Schüler (angefangen von der Wortwahl, Begegnung auf Augenhöhe und der wertschätzenden Offenheit, die wir uns entgegenbringen, Respekt vor der Eigeninitiative)

  • Umgang der Schüler untereinander (Rücksicht, freundliche Worte, positive Formulierung von Verhaltensweisen…)

  • Verhalten kann nicht immer vorausgesetzt werden – es braucht gute gemeinsame Absprachen und eine Zeit des Einübens, damit die Umgangsformen verstanden und tragfähig werden, Fehlverhalten hat Konsequenzen zur Folge, die den Kindern bekannt sind

Schule als Lebensraum

  • Ort, an dem die Kinder ankommen, sich wohl fühlen, sich wahrgenommen fühlen, weil sie in ihrem Lernprozess individuell begleitet werden und respektvollen Umgang erfahren

  • Ort, an dem man Feste feiern kann – Geburtstagsfeiern - gesamte Unterstufe beim Eröffnungstanz für das Herbstfest

  • Ort, wo das Bewegungsbedürfnis der Kinder beachtet wird - der erste Schnee begrüßt wird – bewegte Schule – dazu gehört ein anregend gestalteter Pausenhof, der an manchen Tagen auch außerhalb der Pausen betreut

  • Ort, wo Eltern willkommen sind und aktiv mithelfen, nur gemeinsam kann dieses Projekt „Schule“ gelingen

  • Eltern, die mitgehen – sich auf einen neuen Lernweg einlassen, mit der anderen Lernweise auseinandersetzen, keine Vergleiche ziehen, mit der Lehrkraft eng zusammen arbeiten, ihrem Kind Raum und Grenzen bieten,

  • Aber auch ganz konkret mitgehen bei Elternabenden, Kennenlernfesten, Ausflügen, Schulübernachtung oder Projektwochen

Förderliche Lernumgebung

  • Große, helle Räume, die eine individuelle Klassenraumgestaltung erlauben.

  • Den Teppich – zentrales Merkmal aller Klassen – Gemeinschaft ist uns wichtig, als Ort, sich zu treffen, zu besprechen, Präsentationen stattfinden – Gestaltung der Tische und Regale

  • übersichtliche Präsentation der Materialien, damit die Kinder ihre Arbeit frei wählen können – Grundprinzip der Montessoripädagogig

  • freie Wahl des Ortes

  • freie Wahl der Sozialform allein – gemeinsam

  • freie Wahl der Zeit wie lange – wie oft wiederholen

  • auch wenn die Lernumgebung sicher, ansprechend und vielfältig gestaltet, manchmal den Lernort auch verlegen

Lernen in Zusammenhängen

  • Die Kosmische Erziehung der Montessoripädagogik entspricht genau diesem Grundsatz. Kinder bekommen erst immer das große Ganze geboten, damit der Zusammenhang bewusst wird. Das ist die Große Erzählung – hier von der Entstehung der Erde - und gehen dann von ihrem Interesse geleitet ins Detail.

  • Diese beiden haben sich für die Planeten entschieden.

  • Exkursionen ermöglichen hautnahe Erfahrungen – Stall – Vom Flachs zum Leinen

  • Erlernen der Grundrechenarten mit Rechengeld

  • Wiegen: Erst den geernteten Mais, hier den getrockneten Mais und später nach dem Mahlen das Riebelmehl – Daraus entstehen Fragen und Überlegungen.

  • Länder der Erde mit ihren Hauptstädten können auch in Spielform erlernt und in Portfolios mit anderen Interessensgebieten vernetzt werden. Aufgrund der verschiedenen Lernkanäle werden Lerninhalte besser gespeichert.

Unterschiede als Chance nutzen

  • Alle unsere Klassen sind jahrgangsgemischt – daher altersgemischt – nach der letzten Umfrage, die wir unter den Schülern durchführten, zeigte sich, dass die Chancen, die die Altersunterschiede bieten, für die Schüler sehr wichtig sind.

  • Patenschaft

  • Lernpartner – wenn ältere Schüler den jüngeren etwas erklären – Wiederholung des Lernstoffes im allerbesten Kontext

  • Integration – derzeit vier Klassen als I-Klassen geführt – hier ein blindes Mädchen arbeitet mit ihrer Freundin - sehr wichtige Erfahrungen und Lernchancen, die sich aus den Alltagssituationen ergeben – Offenheit, Verständnis und Toleranz wachsen.

  • In den höheren Klassen – Austausch mit anderen Kulturen.

Vielseitige Kompetenzentwicklung fördern

Kinder erwerben fachspezifische Kompetenzen

 

  • Durch das strukturierte Material selber in höchstem Maße tätig sein dürfen, sich selber kontrollieren können und so Verantwortung für das eigene Lernen übernehmen.

  • Sich im Geschichten-Schreiben üben, um die Geschichte dann vor der ganzen Klasse vorlesen zu dürfen und aus dem Feedback der Kinder wichtige Info zu entnehmen

  • Den trinomischen Kubus zusammen zu fügen und später die Formel herleiten

  • Die botanischen Begriffe kennenlernen und diese an den Fundstücken aus der Natur anwenden

  • Sich im Präsentieren üben

 

Gestalterisch-kreative Kompetenzen

 

  • Quader der braunen Treppe so aufeinander stellen, dass sie nicht umfallen

  • Mit Steckmaterial geometrische Figuren nachbilden

  • Mit dem selbstgemachten Theater – Rollenspiele erfinden

  • Auf den Spuren des Malers Paul Klee eigene Werke erstellen

 

Soziale Kompetenzen

  • Die eigenen und die Grenzen des anderen respektieren – Klassenrat

  • Aber auch selber Konflikte lösen zu lernen

  • Soziale Fähigkeiten erweitern – Original Play –

Selbstständigkeit lernen

  • Gespür der Lehrkraft gefordert, wieviel gebe ich vor, wo kann ich mich zurücknehmen, lässt viel Initiative beim Kind, das Wissen, etwas selber gelöst zu haben gibt höchstes Maß an Zufriedenheit und Selbstvertrauen, gibt Mut auf dieser Basis, den nächsten Schritt zu wagen

  • Die freie Wahl der Arbeit ist eine sehr hohe Anforderung.

  • Um hier den Kindern Unterstützung zu geben, finden alle 3 Wochen Kindgespräche statt – emotional-soziale Befindlichkeit, möglicher Lernweg und Feedback der LK – ehrlich und klar = dann fühlt sich das Kind ernst genommen und bringt es weiter

  • Kinder dokumentieren ihre Arbeiten täglich, visuelle Hilfen und die Kindgespräche sollen dem Kind Orientierungshilfe im Lernprozess geben. Ziel ist, dass das Kind weiß, was es kann, wohin es kommen will/soll (Kriterien für den Erfolg) und was es dafür braucht – Lernweg sichtbar machen – im Lernen unabhängig werden und sich richtig einschätzen können

  • Selbstkontrolle gibt schnelles Feedback – ich kann zur nächsten Schwierigkeit oder muss noch etwas üben – so können sie das Lernen lernen

  • Vertrauen und Begleitung

Verantwortung übernehmen

Für sich selber

  • Für die eigenen Grenzen

  • das eigene Verhalten – gut zu erproben in Rollenspielen

  • Verantwortung für den eigenen Lernfortschritt – erste kleine Schritte allein und dann mit unterschiedlich intensiver Begleitung weiter gehen

 

Eine Gemeinschaft beinhaltet auch, dass man nach und nach die Verantwortung für das Gelingen des guten Miteinanders mitträgt.

Für andere

  • Patenschaft, Freunde,

  • Der Leiter des Klassenrates für ein gutes Miteinander in der Klasse

  • Jeder Einzelne für ein ordentliches und sauberes Lernumfeld – Klassendienste, Klassenputz, Mithelfen im Schulgarten

  • Vernetzung unter den Klassen im Schülerparlament – einmal im Monat