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Der Verhaltensvertrag

Das Thema soziales Lernen ist uns in der FMS Altach sehr wichtig, dazu gehört als fester Bestandteil der „Verhaltensvertrag“ in jeder Klasse. Aber wofür soll der eigentlich gut sein? Schülerinnen und Schüler wissen "ja eigentlich", was sie dürfen und was sie nicht dürfen? Was für ein Unterschied soll da ein Klassenvertrag machen?

Aber fangen wir mal von vorne an: Was ist ein Klassen- bzw. Verhaltensvertrag eigentlich? In unseren Klassen wird am Anfang jedes Schuljahres gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern ein Dokument ausgearbeitet, welches die Regeln und Pflichten eines jeden Kindes im Schulalltag festhält. Themen, wie beispielsweise „Handynutzung“, „Regeln für die große Pause“, „Mein Recht auf gutes Lernen“ oder „Wie verhalte ich mich auf dem Schulweg“ werden in größere Kapitel unterteilt.  Zu diesen großen Themen werden dann gemeinsam mit den Kindern Leitsätze gesucht und erarbeitet, wir unterhalten uns im Klassenverband darüber und erstellen so den Verhaltensvertrag.

Dieser Vertrag ist die Grundlage für den sozial wünschenswerten Umgang miteinander während unseres gemeinsamen Schuljahres und gilt für Schülerinnen und Schüler genauso wie für uns Lehrpersonen. Das gemeinsame Erarbeiten der Leitsätze und Regeln ermöglicht den Kindern ein großes Maß an Mitspracherecht und ist ein verantwortungsvolles Zugeständnis an die Eigenverantwortung.

Auch beim Umsetzen und Einhalten der Vereinbarungen legen die Schülerinnen und Schüler besonderen Wert darauf, dass auch wir Lehrpersonen uns an diese Regeln halten, und erinnern uns bei Bedarf daran.

Also - wie trägt dieser Vertrag zu unserem sozialen Lernen bei? In einem gewissen Spielraum überlassen wir den Kindern eine große Verantwortung für ihr eigenes Zusammenleben, ihr gemeinsames Handeln und Tun.


Theresa Summer, Klassenvorständin Panther